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Amsterdam: Chipcard statt Fahrkarten im Nahverkehr

25. März 2009 |
Amsterdam führt ein elektronisches Bezahlsystem für Busse und Bahnen ein. Auch Touristen müssen die OV Chipcard kaufen.
Die Streifenkarte im Amsterdamer Nahverkehr hat bald ausgedient. Ab April kommt die OV-Chipcard. Den Anfang macht die Metro, in den kommenden Monaten folgen Straßenbahnen und Busse.

Für Touristen gibt es eine anonyme OV-Chipcard, die von mehreren Personen genutzt werden kann. Sie kostet einmalig vier Euro und funktioniert wie eine Geldkarte. Die Karte wird an Automaten aufgeladen und das Guthaben dann nach und nach abgefahren.

Vor jedem Betreten von Bussen und Bahnen liest ein Scanner die Karte, sodass nur für die Fahrtstrecke gezahlt wird. Alternativ können auch Tagestarife geladen werden. Die OV-Chipcard wird in Bahnhöfen und Infozentren der regionalen Verkehrsbetriebe verkauft.

Amsterdam ist nach Rotterdam die zweite holländische Stadt , die das elektronische Kartensystem einführt. In der Hafenstadt bezahlen Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln bereits seit Ende Januar mit der OV-Chipcard.
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