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Geheimtipp in Portugal: Urlaub am Alqueva-Stausee

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Der Alqueva-Stausee bietet Urlaub ohne Bettenburgen.
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17. November 2010 |
Es gibt sie noch, unentdeckte Regionen in Südeuropa ohne Touristenburgen, zum Beispiel den Alqueva-Stausee im Zentrum von Portugal.
Der Alqueva-Stausee im Süden von Portugal ist so ein Geheimtipp.
Die Schleusen der Staumauer wurden erst 2002 geschlossen, doch Alqueva finden bislang nur für echte Portugal-Freunde.

Der Alqueva-Stausee liegt an der Grenze zu Spanien im Alentejo. Von Portugals Hauptstadt Lissabon aus sind es nur rund zwei Autostunden zum 250 Quadratkilometer großen See. Die Infrastruktur am See ist gut ausgebaut, Reisende können das Gebiet über teilweise neu gebaute Straßen erreichen.

Imbissbuden oder Unterhaltungsprogramme für Touristen gibt es allerdings nicht. Dafür können Besucher die Dörfer am Ufer des Alqueva-Stausee erkunden, die Touristen mit Märkten und Festen zum Bleiben einladen. Das Örtchen Luz etwa, das vom Stausee überflutet und an anderer Stelle originalgetreu wieder aufgebaut wurde.

In den nächsten Jahren will Portugals Regierung sanften Tourismus in die Region bringen, ohne dass Bettenburgen die Landschaft verstellen. Inzwischen wurden zum Beispiel 12 Golfplätze rund um den See beantragt. Campingplätze und Bed & Breakfast Hotels bieten schon jetzt Unterkunft für Reisende.

Um den See und die Inseln zu entdecken, bietet sich ein Segelausflug oder ein Bootstörn an. Besucher ohne Bootsschein können Hausboote ab etwa 200 Euro die Nacht bei Portugal-Spezialist Olimar buchen.


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