AIDA 2010:
Kurs Südamerika zum Amazonas
21. Mai 2009 |
Rio de Janeiro, Buenos Aires, Manaus: Aida erobert einen neuen Kontinent. Im Winter nächsten Jahres nehmen die deutschen Clubschiffe erstmals Kurs auf Südamerika. Auch der Arabische Golf und Südostasien finden sich im neuen Katalog. Mit der Aida Blu hat die Reederei dann sieben Liner auf den Weltmeeren.
Aida nimmt Kurs auf Südamerika [8 Bilder]
Die Weltkarte füllt sich langsam, wie der gerade erschienene Katalog von Aida Cruises eindrucksvoll demonstriert. 154 Reiseziele auf vier Kontinenten laufen die Clubschiffe an. Fehlt nur noch Australien. Von Februar 2010 bis April 2011 sind sieben Aida-Schiffe auf 75 Routen unterwegs und bringen viele Neuheiten für den Urlaub auf dem Wasser.
Die Aida Cara bleibt sogar für eine Weile in Südamerika stationiert. Buenos Aires wird vorübergehend Heimathafen des Clubschiffs. Von Argentinien aus werden verschiedene Routen über Montevideo in Uruguay nach Brasilien angeboten. Mal geht es nach Rio de Janeiro und Salvador, mal nach Santos oder Recife.
Auch die Bordwährung wird auf diesen Routen auf US-Dollar umgestellt. Und noch etwas ist neu: Die Südamerika-Kreuzfahrten werden ohne Flug angeboten, was man beim Blick in den Preisteil nicht vergessen sollte. Wahlweise kann man nach Buenos Aires oder Santos fliegen und dort an Bord gehen.
Im östlichen Mittelmeer wechselt Aida den Basishafen. Im nächsten Jahr lichten die Clubschiffe in Antalya die Anker und nicht mehr in Heraklion auf Kreta. Grund hierfür sind vor allem die besseren Flugverbindungen. Für die Passagiere ergeben sich dadurch attraktive Kombinationen mit Badeurlaub an der türkischen Riviera.
Bei Kreuzfahrten mit Flug sparen Aida-Passagiere künftig die Anreise zum Flughafen. Die Bahnfahrt zweiter Klasse ist vom nächsten Jahr an im Preis enthalten. Extras noch für Suiten-Gäste: Neben einem 3-Gang-Menü im Gourmet-Restaurant Rossini am Anreisetag erwartet die Suiten-Gäste die kostenfreie Nutzung der Wellness Oase am Abreisetag.
Mehr Raum bekommt vor allen der Wellness-Bereich. Das Spa an Bord wird sich über 2.600 Quadratmeter ausdehnen und soll das größte auf einem Kreuzfahrtschiff werden. Von den insgesamt 1.087 Kabinen, haben 34 direkten Zugang zum Wellness-Bereich und bieten so ein Verwöhnprogramm rund um die Uhr.
Neuerungen gibt es auch im Restaurantbereich. Einen Italiener, einen Asiaten und der California Grill ergänzen das kulinarische Angebot. Schließlich eröffnet auf der Aida Blu das erste Brauhaus auf See. Der Name für das frisch gezapfte Bier an Bord steht noch nicht fest.
Doch anfangs war Aida kein Selbstläufer. Engel wurde belächelt und musste am Ende gehen. Die Eigner holten Richard Vogel, der selbst als Animateur angefangen und schon den Club Calimera aufgebaut hatte. Er sollte das Clubschiff mit einem Marketing-Feuerwerk bekannt machen. Jetzt versucht Vogel mit "Mein Schiff" von TUI Cruises ein Remake.
Aida hat mit lockeren Bordleben und wöchentlichen Abfahrten von einem festen Hafen die Kreuzfahrt neu erfunden. Schlipse flogen über Bord, feste Essenszeiten in mehreren Sitzungen waren plötzlich passé. Den Deutschen gefiel es, und sie bekamen Lust aufs Meer.
Dass sich immer mehr Deutsche für den Urlaub auf See begeistern, ist zum großen Teil Verdienst der Aida-Clubschiffe, sind sich Experten einig. Immerhin geht mehr als jeder dritte deutsche Kreuzfahrer bei Aida an Bord. Im vergangenen Jahr schon 330.000 Urlauber. Trotz Wirtschaftskrise will Aida auch in diesem Jahr mehr Passagiere gewinnen. Über 80 Prozent der Reisen sind schon gebucht.
Thomas Hartung
Von Mallorca bis Manaus im Amazonas-Dschungel
Zum ersten Mal schickt Aida im Winter nächsten Jahres gleich zwei Schiffe nach Südamerika. Kontrast liefern besonders die Transatlantikreisen mit der Aida Vita: Start Mallorca, Ziel Manaus. Unterwegs in den brasilianischen Dschungel macht das Clubschiff Halt auf Madeira, den Kanarischen Inseln und den Kapverden. In Brasilien werden noch Fortaleza und Belem angelaufen.Die Aida Cara bleibt sogar für eine Weile in Südamerika stationiert. Buenos Aires wird vorübergehend Heimathafen des Clubschiffs. Von Argentinien aus werden verschiedene Routen über Montevideo in Uruguay nach Brasilien angeboten. Mal geht es nach Rio de Janeiro und Salvador, mal nach Santos oder Recife.
In Südamerika gehen Brasilianer und Argentinier an Bord
In Buenos Aires werden erstmals nicht nur Europäer an Bord gehen. Aida vermarktet die Routen auch in Argentinien und Brasilien. Ein Test, wie Vertriebschef Jörg Eichler sagt. Entsprechend werde auf diesen Reisen auch das Unterhaltungsprogramm und das kulinarische Angebot angepasst.Auch die Bordwährung wird auf diesen Routen auf US-Dollar umgestellt. Und noch etwas ist neu: Die Südamerika-Kreuzfahrten werden ohne Flug angeboten, was man beim Blick in den Preisteil nicht vergessen sollte. Wahlweise kann man nach Buenos Aires oder Santos fliegen und dort an Bord gehen.
Mit Aida nach London, Paris und Amsterdam
Eine weitere Neuheit sind Städtereisen in die Metropolen Europas. Von Hamburg aus geht es nach Amsterdam, London, Antwerpen und Paris. Allerdings läuft Aida nicht wirklich London und Paris an, sondern macht in Le Harve und Dover fest.Im östlichen Mittelmeer wechselt Aida den Basishafen. Im nächsten Jahr lichten die Clubschiffe in Antalya die Anker und nicht mehr in Heraklion auf Kreta. Grund hierfür sind vor allem die besseren Flugverbindungen. Für die Passagiere ergeben sich dadurch attraktive Kombinationen mit Badeurlaub an der türkischen Riviera.
Bis 600 Euro Ermäßigung für Frühbucher
Das nächste Jahr ist für Kreuzfahrer nicht weit weg, die meisten planen und buchen langfristig. Nicht nur, weil Fahrten rund um Feiertage gefragt und die besten Kabinen schnell weg sind. Aida belohnt frühes Buchen mit bis zu 600 Euro Rabatt. Grundsätzlich gibt es 400 Euro Nachlass bei Buchung über fünf Monaten vor Abreise. Wer sich bis Ende Oktober für eine Kreuzfahrt im nächsten Jahr entscheidet, kann noch einmal 200 Euro abziehen.Bei Kreuzfahrten mit Flug sparen Aida-Passagiere künftig die Anreise zum Flughafen. Die Bahnfahrt zweiter Klasse ist vom nächsten Jahr an im Preis enthalten. Extras noch für Suiten-Gäste: Neben einem 3-Gang-Menü im Gourmet-Restaurant Rossini am Anreisetag erwartet die Suiten-Gäste die kostenfreie Nutzung der Wellness Oase am Abreisetag.
Aida Blu mit größtem Spa auf den Weltmeeren
Das nächste Jahr bringt auch ein neues Schiff. Die Aida Blu wird derzeit auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut und soll am 9. Februar in Hamburg getauft werden. Sie wird hauptsächlich in Nordeuropa kreuzen. Die Aida Blu hat zwar mit 252 Metern Länge und 32 Metern Breite dieselben Maße wie ihre Schwesterschiffe, aber ein halbes Deck mehr Platz.Mehr Raum bekommt vor allen der Wellness-Bereich. Das Spa an Bord wird sich über 2.600 Quadratmeter ausdehnen und soll das größte auf einem Kreuzfahrtschiff werden. Von den insgesamt 1.087 Kabinen, haben 34 direkten Zugang zum Wellness-Bereich und bieten so ein Verwöhnprogramm rund um die Uhr.
Neuerungen gibt es auch im Restaurantbereich. Einen Italiener, einen Asiaten und der California Grill ergänzen das kulinarische Angebot. Schließlich eröffnet auf der Aida Blu das erste Brauhaus auf See. Der Name für das frisch gezapfte Bier an Bord steht noch nicht fest.
Aida macht den Deutschen Lust aufs Meer
Aida ist eine deutsche Erfolgsgeschichte. Johann-Friedrich Engel, Vater und langjähriger Chef der Robinson Clubs, hatte die Idee, einen Ferienclub auf dem Wasser zu bauen. 1996 hatte er es geschafft und die Aida Cara lief vom Stapel.Doch anfangs war Aida kein Selbstläufer. Engel wurde belächelt und musste am Ende gehen. Die Eigner holten Richard Vogel, der selbst als Animateur angefangen und schon den Club Calimera aufgebaut hatte. Er sollte das Clubschiff mit einem Marketing-Feuerwerk bekannt machen. Jetzt versucht Vogel mit "Mein Schiff" von TUI Cruises ein Remake.
Aida hat mit lockeren Bordleben und wöchentlichen Abfahrten von einem festen Hafen die Kreuzfahrt neu erfunden. Schlipse flogen über Bord, feste Essenszeiten in mehreren Sitzungen waren plötzlich passé. Den Deutschen gefiel es, und sie bekamen Lust aufs Meer.
Jeder dritte Kreuzfahrer geht auf eine Aida
Die Erfolgsgeschichte auf dem Wasser lässt sich an imposanten Zahlen ablesen. Als die erste Aida in See stach, gab es insgesamt nur 200.000 Kreuzfahrer in Deutschland. In diesem Jahr will die Branche die Million knacken.Dass sich immer mehr Deutsche für den Urlaub auf See begeistern, ist zum großen Teil Verdienst der Aida-Clubschiffe, sind sich Experten einig. Immerhin geht mehr als jeder dritte deutsche Kreuzfahrer bei Aida an Bord. Im vergangenen Jahr schon 330.000 Urlauber. Trotz Wirtschaftskrise will Aida auch in diesem Jahr mehr Passagiere gewinnen. Über 80 Prozent der Reisen sind schon gebucht.
Thomas Hartung
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