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Malaria breitet sich in Indien aus

Indien
Malaria-Fälle häufen sich in Indien.
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21. Juni 2011 |
In Indien steigen die Zahlen von Malaria-Infektionen. Besonders wer in den Bundesstaat Maharashtra fährt, sollte Vorsorge treffen.
Im Bundesstaat Maharashtra mit der Stadt Mumbai (Mombay) sind bereits 28.400 Menschen erkrankt. Das sind 8.000 mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres, so das Centrum für Reisemagazin (CRM). Schuld daran ist der Monsun und die hohe Luftfeuchtigkeit, ideale Bedingungen für die Mücken, die die Krankheit übertragen.

Das CRM rät deshalb allen Reisenden, auf ihren Malariaschutz zu achten und sich bereits in Deutschland von einem Mediziner beraten zu lassen. Die Stechmücken sind nachtaktiv, weshalb Urlauber nur unter einem Moskitonetz schlafen sollten. Tagsüber wird langärmlige Kleidung empfohlen. Mückenmittel auf der Haut helfen laut CRM nur, wenn der Wirkstoff DEET in einer Konzentration von über 30 Prozent enthalten ist.

Ins Reisegepäck gehöre außerdem ein Medikament zur Selbstversorgung im Notfall, empfiehlt das CRM. Es sollte allerdings nur dann zum Einsatz kommen, wenn kein Arzt in der Nähe ist und der Reisende Fieber, Schüttelfrost und Schweißausbrüche hat. Malaria kann unbehandelt bis zum Nierenversagen oder Koma führen.
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