Surfer am Strand von Huntington Beach: Für Traumstrände muss man in Los Angeles nicht weit fahren.
STAY IN LA:
Los Angeles lohnt zu bleiben
11. Juli 2010 |
Nix wie raus ist die Devise vieler deutscher Urlauber, die in Los Angeles ihre USA-Rundreise beginnen. Schade eigentlich, denn die Metropole hat sich in den vergangenen Jahren herausgeputzt und viel zu bieten. Gloobi.de zeigt, wo man am besten wohnt und was man sich anschauen sollte.
Zehnspurige Highways, ein endloses Häusermeer, die Dunstglocke über der City, Schießereien auf der Straße – wer hat da schon Lust zu bleiben? Doch dieses Los Angeles war einmal. Wie New York und Chicago hat sich auch Kaliforniens Metropole in den vergangenen Jahren zum Guten gewandelt. Downtown LA ist wieder sicher und attraktiv.
Es lohnt sich, ein paar Tage einzuplanen, selbst wenn man keine Lust auf Hollywood und Disney hat oder das schon kennt. Nicht nur, um den Jetlag zu überwinden. Los Angeles lockt mit Traumstränden, Sport, Kultur – und ist Trendsetter. Wer wissen will, was demnächst bei uns "in" sein wird, der muss hier nur mit offenen Augen durch die Straßen gehen.
Natürlich ist das nicht alles Los Angeles. Die Stadt selbst ist viel kleiner und hat nur rund fünf Millionen Einwohner. Ob Beverly Hills, West-Hollywood, Anaheim oder Newport Beach – all das sind selbständige Gemeinden, die ineinander übergehen. Doch zusammengenommen leben im Großraum LA knapp 15 Millionen Menschen.
Los Angeles ist durchzogen von Autobahnen mit bis zu einem Dutzend Spuren. Die Highways sind gut ausgeschildert, was die Orientierung trotz der Größe einfach macht. Wer aber meint, er könne mal eben den Sunset Boulevard abfahren oder gar laufen, der wird sich wundern. Die berühmte Straße – und nicht nur die – ist knapp 30 km lang und schlängelt sich von China Town durch Beverly Hills bis zum Highway Number 1 am Meer.
Wer einen Mietwagen gebucht hat, bekommt eine Karte der Region dazu. Kostenlose Exemplare gibt es obendrein in jedem guten Hotel. Diese Karten reichen in der Regel aus. Wer etwas ganz spezielles sucht, lässt sich die Wegbeschreibung mit Google Maps ausdrucken. Alternativ kauft man eine Karte vor Ort, weil die in der Regel aktueller und detaillierter sind.
Alle drei Orte liegen direkt an der Küste, weil hier das Klima deutlich angenehmer ist. Nur ganz selten klettert das Thermometer hier über 30 Grad. Nur zehn Kilometer landeinwärts kann es im Sommer richtig heiß werden. Je weiter man weg ist vom Meer, umso mehr brennt die Sonne. 40 Grad sind im Sommer nicht selten.
Im Inland blasen auch die gefürchteten Santa-Ana-Winde und Buschbrände lodern mitunter bis zu den östlichen Ausläufern von LA. Das ist nicht immer gleich gefährlich, aber es stinkt kilometerweit. Am Meer dagegen geht immer eine angenehme Brise, und obendrein liegen traumhafte Strände direkt vor der Tür.
Rund 100.000 Einwohner fühlen sich hier wohl, nicht die ganz Reichen, meist gut verdienender Mittelstand und viele jüngere Leute. Keine Industrie, dafür viele Apartmentblocks und Hotels in jeder Kategorie. Und ein toller Strand mit Brandung, an dem die echten Lifeguards von Baywatch im Sommer rund um die Uhr aufpassen, dass niemand untergeht.
Noch billiger wird es mit dem Big Blue Bus (Linie 3, Start Bus Terminal, Lot C, alle 15 Minuten). Die Einzelfahrt nach Santa Monica kostet nur 1,75 Dollar. Empfehlenswert aber nur mit kleinem Gepäck. Lohnend für alle dagegen später mindestens eine Tageskarte für 3,50 Dollar, denn der Bus fährt auch nach Downtown LA und Beverly Hills.
Richtung Süden lockt Venice Beach, wo die Schönen und die Verrückten ihre Bodys zur Schau stellen. Die acht Kilometer sind leicht geradelt. Am besten in ein Café am Strand setzen, zuschauen, lästern und staunen. Richtung Norden endet der Radweg in Malibu in der Nähe der Getty Villa. Weiter Richtung Malibu zu fahren, lohnt nicht. Man kommt zwischen den schicken Häusern von der Straße nicht durch zum Strand.
Wer hier wohnt, hat es geschafft. Interesse, eine der hübschen Villen mal von Innen zu begutachten? Dann am Wochenende nach Schildern "Open House" im Vorgarten Ausschau halten. Diese Häuser stehen zum Verkauf und können von jedermann besichtigt werden.
Im Hafen selbst liegen Hunderte kleiner und großer Privatyachten. Die Anleger schlängeln sich hinter der Halbinsel Balboa über fünf Kilometer. Newport Beach ist damit einer der größten Marina der Welt. Feine Seafood-Restaurants säumen den Hafen.
Strandfans dürfen die Halbinsel Balboa nicht versäumen. Fünf Kilometer lang und bis zu 100 Meter breiter Sandstrand auf der einen Seite, kleine, mitunter witzig gestaltete Häuser auf der anderen. Keine Zäune und keine Straße trennen Terrassen und Sand. Ein Platz, um Leute zu beobachten und zum Relaxen.
Mit dem Auto braucht man allerdings Geduld. Parken in den Straßen ist begrenzt und kostet einen Dollar pro Stunde, genug Coins (25 Cent-Münzen) mitnehmen.
Von Mai bis Oktober fühlen sich Blauwale vor der Küste heimisch, von November bis April wandern die Grauwale hier entlang. Delfine sind hier das ganze Jahr über zu Hause. Tägliche Whalewatching-Touren starten vom kleinen Yachthafen in Dana Point. Die Ausflüge von Captain Dave's Whale & Dolphin Safari dauern rund drei Stunden und kosten 55 Dollar.
Catalina ist bestens geeignet zum Wandern. Beschilderte Trails durchziehen die bergige Insel, insgesamt mehr als 60 Kilometer rund um den 650 Meter hohen Mt. Orizaba in der Inselmitte. Fürs Wandern braucht man eine Genehmigung der Catalina Island Conservancy , die es für Hiker allerdings umsonst gibt. Anders für Mountain-Biker, die hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Doch Vorsicht vor dem Mieten eines Bikes. Die Erlaubnis, außerhalb von Avalon zu radeln, kostet US$ 50.
Kostenlos Natur genießen kann man im Crystal Cove State Park auf dem Festland. Die Dünen- und Felslandschaft direkt am Meer liegt zwischen Newport Beach und Laguna Beach und ist Rückzugsgebiet für viele Tiere wie Luchse, Stinktiere, Echsen, Schlangen und Koyoten. Es gibt Wanderwege, Bike Tracks und Reitwege durch den Park.
Auch die gut fünf Kilometer Strand sind weitgehend naturbelassen. Ist ein Stück zu laufen vom Parkplatz (US$ 10 pro Tag). Alkohol und Glas sind verboten, bei Sonnenuntergang wird der Park geschlossen. Nur die Gäste des Beachcomber-Restaurants dürfen bis 22 Uhr bleiben.
Lifeguards sorgen dafür, dass die Surfer den Schwimmern nicht zu nahe kommen. Wiese mit Picknickgelände, Grillplatz direkt oberhalb des Strands. Aber: Am Wochenende besser meiden, dann wird es zu voll. Der Parkplatz direkt am Pacific Coast Highway kostet einen Dollar pro Stunde.
Thomas Hartung
Es lohnt sich, ein paar Tage einzuplanen, selbst wenn man keine Lust auf Hollywood und Disney hat oder das schon kennt. Nicht nur, um den Jetlag zu überwinden. Los Angeles lockt mit Traumstränden, Sport, Kultur – und ist Trendsetter. Wer wissen will, was demnächst bei uns "in" sein wird, der muss hier nur mit offenen Augen durch die Straßen gehen.
Der Großraum Los Angeles zieht sich über 100 Kilometer
Doch zunächst sollte man die Dimension des Großraums Los Angeles begreifen. Von Malibu im Nordwesten bis Ontario im Osten sind es knapp 100 km. Von Burbank im Norden bis Dana Point im Süden ist es etwa die gleiche Entfernung.Natürlich ist das nicht alles Los Angeles. Die Stadt selbst ist viel kleiner und hat nur rund fünf Millionen Einwohner. Ob Beverly Hills, West-Hollywood, Anaheim oder Newport Beach – all das sind selbständige Gemeinden, die ineinander übergehen. Doch zusammengenommen leben im Großraum LA knapp 15 Millionen Menschen.
Los Angeles ist durchzogen von Autobahnen mit bis zu einem Dutzend Spuren. Die Highways sind gut ausgeschildert, was die Orientierung trotz der Größe einfach macht. Wer aber meint, er könne mal eben den Sunset Boulevard abfahren oder gar laufen, der wird sich wundern. Die berühmte Straße – und nicht nur die – ist knapp 30 km lang und schlängelt sich von China Town durch Beverly Hills bis zum Highway Number 1 am Meer.
Ohne Straßenkarte ist man aufgeschmissen
Deshalb reichen Straße und Hausnummer hier nicht, um möglichst schnell anzukommen. Wer nach Adressen fragt, sollte den Stadtteil gleich mit notieren. Tipp: Besser noch fragt man nach großen Querstraßen. An Kreuzungen kann man sich auf Karten einfacher orientieren als an Hausnummern. Beispiel: Sunset Boulevard/Coldwater Canyon Drive liegt eindeutig in West-Hollywood.Wer einen Mietwagen gebucht hat, bekommt eine Karte der Region dazu. Kostenlose Exemplare gibt es obendrein in jedem guten Hotel. Diese Karten reichen in der Regel aus. Wer etwas ganz spezielles sucht, lässt sich die Wegbeschreibung mit Google Maps ausdrucken. Alternativ kauft man eine Karte vor Ort, weil die in der Regel aktueller und detaillierter sind.
Drei Küstenorte zum Bleiben
Gloobi.de hat drei Standorte ausgesucht, die je nach Interesselage und persönlichen Vorlieben ganz unterschiedlich sind. Santa Monica liegt zentral und ist der richtige Platz für Leute, die Action, Spaß und City erleben wollen. Newport Beach ist ein Ort, an dem man kalifornischen Lebensstil, feine Restaurants und schicke Einkaufszentren findet – und der auch etwas teurer ist. Dana Point liegt weiter weg vom Rummel im Süden und eignet sich gut für Familien, Naturfreunde und Individualisten.Alle drei Orte liegen direkt an der Küste, weil hier das Klima deutlich angenehmer ist. Nur ganz selten klettert das Thermometer hier über 30 Grad. Nur zehn Kilometer landeinwärts kann es im Sommer richtig heiß werden. Je weiter man weg ist vom Meer, umso mehr brennt die Sonne. 40 Grad sind im Sommer nicht selten.
Im Inland blasen auch die gefürchteten Santa-Ana-Winde und Buschbrände lodern mitunter bis zu den östlichen Ausläufern von LA. Das ist nicht immer gleich gefährlich, aber es stinkt kilometerweit. Am Meer dagegen geht immer eine angenehme Brise, und obendrein liegen traumhafte Strände direkt vor der Tür.
Fun und Action in Santa Monica
Santa Monica ist eigentlich der ideale Standort, um Los Angeles und Hollywood zu entdecken. Zentral gelegen, trotzdem keine Großstadt-Hektik und direkt am Meer. Santa Monica hat Charme. Vielleicht auch deshalb, weil es eine selbstständige Stadt ist.Rund 100.000 Einwohner fühlen sich hier wohl, nicht die ganz Reichen, meist gut verdienender Mittelstand und viele jüngere Leute. Keine Industrie, dafür viele Apartmentblocks und Hotels in jeder Kategorie. Und ein toller Strand mit Brandung, an dem die echten Lifeguards von Baywatch im Sommer rund um die Uhr aufpassen, dass niemand untergeht.
Das Auto kann man sich hier noch sparen
Wer in Santa Monica seine Basis für einige Tage LA aufschlägt, kann seinen Urlaub sogar ohne Auto beginnen. Keine halbe Stunde dauert der Transfer vom Internationalen Airport LAX. Die Fahrt mit einem Shuttle-Van kann man vorab bequem im Internet reservieren. Alleinreisende zahlen bei Prime Time Shuttle umgerechnet rund 15 Euro. Reguläre Taxis liegen in der Regel bei 30 Euro.Noch billiger wird es mit dem Big Blue Bus (Linie 3, Start Bus Terminal, Lot C, alle 15 Minuten). Die Einzelfahrt nach Santa Monica kostet nur 1,75 Dollar. Empfehlenswert aber nur mit kleinem Gepäck. Lohnend für alle dagegen später mindestens eine Tageskarte für 3,50 Dollar, denn der Bus fährt auch nach Downtown LA und Beverly Hills.
Die Radtour am Strand ist ein Muss
Ein Muss ist die Fahrradtour auf dem betonierten Weg, der sich über 30 Kilometer durch den bis zu 100 Meter breiten Sandstrand schlängelt. Ob mit coolen Dreirädern im Harley-Look oder normalen Beach-Bikes von Sea Mist Rentals direkt am Pier, das Strampeln lohnt sich.Richtung Süden lockt Venice Beach, wo die Schönen und die Verrückten ihre Bodys zur Schau stellen. Die acht Kilometer sind leicht geradelt. Am besten in ein Café am Strand setzen, zuschauen, lästern und staunen. Richtung Norden endet der Radweg in Malibu in der Nähe der Getty Villa. Weiter Richtung Malibu zu fahren, lohnt nicht. Man kommt zwischen den schicken Häusern von der Straße nicht durch zum Strand.
Lifestyle in Newport Beach
Feinen kalifornischen Lebensstil kann man in Newport Beach schnuppern. Ein Ort mit viel Charme, rund eine Stunde südlich von Los Angeles. Hunderte liebevoll renovierter und gepflegter Häuser im Kolonialstil lohnen einen Spaziergang in den Seitenstraßen zwischen Pacific Coast Highway und dem Corona State Beach.Wer hier wohnt, hat es geschafft. Interesse, eine der hübschen Villen mal von Innen zu begutachten? Dann am Wochenende nach Schildern "Open House" im Vorgarten Ausschau halten. Diese Häuser stehen zum Verkauf und können von jedermann besichtigt werden.
Im Hafen selbst liegen Hunderte kleiner und großer Privatyachten. Die Anleger schlängeln sich hinter der Halbinsel Balboa über fünf Kilometer. Newport Beach ist damit einer der größten Marina der Welt. Feine Seafood-Restaurants säumen den Hafen.
Strandfans dürfen die Halbinsel Balboa nicht versäumen. Fünf Kilometer lang und bis zu 100 Meter breiter Sandstrand auf der einen Seite, kleine, mitunter witzig gestaltete Häuser auf der anderen. Keine Zäune und keine Straße trennen Terrassen und Sand. Ein Platz, um Leute zu beobachten und zum Relaxen.
Auf der Halbinsel Balboa treffen sich die Surf-Cracks
An der Spitze der Balboa Peninsula kann man waghalsigen Surfern zuschauen. "The Wedge" gilt mit bis zu sechs Meter hohen Brechern als einer der härtesten Surf-Spots in Kalifornien. Am Strand sind die Wellen natürlich auf ein normales Maß geschrumpft, genau richtig für ein Boogie-Board. Balboa ist auf jeden Fall einen Strandtag wert.Mit dem Auto braucht man allerdings Geduld. Parken in den Straßen ist begrenzt und kostet einen Dollar pro Stunde, genug Coins (25 Cent-Münzen) mitnehmen.
Natur und Whale Watching in Dana Point
Wer dem Rummel aus dem Weg gehen will, schlägt seine Zelte noch etwas südlicher auf: in Dana Point. Einen Mietwagen sollte man dann allerdings schon haben. Dana Point ist ein guter Platz für Naturfreunde.Von Mai bis Oktober fühlen sich Blauwale vor der Küste heimisch, von November bis April wandern die Grauwale hier entlang. Delfine sind hier das ganze Jahr über zu Hause. Tägliche Whalewatching-Touren starten vom kleinen Yachthafen in Dana Point. Die Ausflüge von Captain Dave's Whale & Dolphin Safari dauern rund drei Stunden und kosten 55 Dollar.
Wandern auf Catalina Island
In Dana Point startet auch die Fähre zu Catalina Island. Anderthalb Stunden dauert die Überfahrt mit Catalina Express zum Hauptort Avalon der 35 Kilometer langen Insel, die größtenteils Naturschutzgebiet ist. Das Ticket hin und zurück kostet 68,50 Dollar.Catalina ist bestens geeignet zum Wandern. Beschilderte Trails durchziehen die bergige Insel, insgesamt mehr als 60 Kilometer rund um den 650 Meter hohen Mt. Orizaba in der Inselmitte. Fürs Wandern braucht man eine Genehmigung der Catalina Island Conservancy , die es für Hiker allerdings umsonst gibt. Anders für Mountain-Biker, die hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Doch Vorsicht vor dem Mieten eines Bikes. Die Erlaubnis, außerhalb von Avalon zu radeln, kostet US$ 50.
Kostenlos Natur genießen kann man im Crystal Cove State Park auf dem Festland. Die Dünen- und Felslandschaft direkt am Meer liegt zwischen Newport Beach und Laguna Beach und ist Rückzugsgebiet für viele Tiere wie Luchse, Stinktiere, Echsen, Schlangen und Koyoten. Es gibt Wanderwege, Bike Tracks und Reitwege durch den Park.
Auch die gut fünf Kilometer Strand sind weitgehend naturbelassen. Ist ein Stück zu laufen vom Parkplatz (US$ 10 pro Tag). Alkohol und Glas sind verboten, bei Sonnenuntergang wird der Park geschlossen. Nur die Gäste des Beachcomber-Restaurants dürfen bis 22 Uhr bleiben.
Nobles Strandleben am Ritz-Carlton
Wer es gepflegter mag, sonnt sich am Salt Creek Beach . Idyllisch gelegen in einer Bucht und nur knapp einen Kilometer lang. Umgeben von schicken Villen und dem vornehmen Ritz Carlton Hotel, das auf dem Felsen thront. Sonnen mit Einheimischen, Surfer reiten auf prächtigen Wellen, im abgeteilten Schwimmbereich ist die Brandung nicht ganz so hoch, aber immer noch erfrischend.Lifeguards sorgen dafür, dass die Surfer den Schwimmern nicht zu nahe kommen. Wiese mit Picknickgelände, Grillplatz direkt oberhalb des Strands. Aber: Am Wochenende besser meiden, dann wird es zu voll. Der Parkplatz direkt am Pacific Coast Highway kostet einen Dollar pro Stunde.
Thomas Hartung
Infobox
Reisetipps für Los Angeles
Einreise: Deutsche Urlauber brauchen für die USA kein Visum, müssen aber spätestens drei Tage vor dem Hinflug online eine Einreisegenehmigung beantragen (https://esta.cbp.dhs.gov). Das grüne Einreiseformular muss man trotzdem ausfüllen, während des Fluges oder spätestens in der Schlange vor den Immigration-Schaltern.
Gepäck: Die US-Sicherheitsbehörde TSA öffnet und kontrolliert aufgegebenes Gepäck, egal ob es verschlossen ist oder nicht. Koffer ohne sogenannte TSA-Schlösser, die von den US-Beamten geöffnet werden können, sollte man tunlichst nicht abschließen. Urlauber riskieren, dass sie aufgebrochen werden.
Umsteigen: Viel Zeit (min. 3 Stunden) sollten Umsteiger in den USA einplanen, denn die Kontrollen bei der Ankunft aus dem Ausland können sich ziehen. Erst Immigration, dann auf den Koffer warten, dann durch den Zoll und Koffer wieder aufgeben und schließlich noch ein genauer Body- und Handgepäck-Check. Dazu kommen lange Wege bei Terminalwechseln. Diese Prozedur müssen übrigens auch Transitpassagiere durchlaufen, die gar nicht in den USA bleiben, sondern direkt in ein anderes Land weiterfliegen.
Klima: Los Angeles und der Süden Kaliforniens hat das ganze Jahr angenehme Temperaturen. Im Sommer an der Küste 25 bis 30 Grad, im Landesinneren allerdings teilweise bis 40 Grad. Der Pazifik erwärmt sich im Sommer bis auf 22 Grad.
Mietwagen: Besser bei einem Veranstalter in Deutschland buchen, weil dann die Versicherungen inkludiert sind. Grundsätzlicher Unterschied: In den USA sind die Fahrer versichert, nicht die Autos. Deshalb sind Mietwagen grundsätzlich ohne Versicherung. Die Vermieter nutzen das aus und verunsichern Mieter bei der Übernahme. Meist kommen dann ziemlich teure Versicherungen mit vergleichbar geringen Deckungssummen hinzu. Wer schon hier mietet, kann dort beruhigt sein Auto ohne Zusatzkosten übernehmen.
Verkehrsregeln: Die oft freie "Car Pool Lane" auf Autobahnen darf man nur mit mindestens zwei Insassen benutzen, sonst wird es richtig teuer. An Kreuzungen ohne Ampel und Schildern muss jeder anhalten; wer zuerst steht, darf auch zuerst losfahren.
Shopping: Aktuell lohnt es sich, auf dem Hinflug die Koffer nicht ganz voll zu packen. Der Dollarkurs und ein beispielloser Preisverfall im Zuge der Wirtschaftskrise machen eine Einkaufstour in den USA fast zur Pflichtübung. Levis für umgerechnet 20 Euro sind nur ein Beispiel. Aber Achtung: Wer echte Schnäppchen ergattern will, muss sich schon ein bisschen umschauen. Am besten die dicke Wochenendausgabe der Los Angeles Times kaufen und die Anzeigen studieren. Es ist immer fast alles "on Sale", aber nicht gleichzeitig in allen Geschäften.
Gepäck: Die US-Sicherheitsbehörde TSA öffnet und kontrolliert aufgegebenes Gepäck, egal ob es verschlossen ist oder nicht. Koffer ohne sogenannte TSA-Schlösser, die von den US-Beamten geöffnet werden können, sollte man tunlichst nicht abschließen. Urlauber riskieren, dass sie aufgebrochen werden.
Umsteigen: Viel Zeit (min. 3 Stunden) sollten Umsteiger in den USA einplanen, denn die Kontrollen bei der Ankunft aus dem Ausland können sich ziehen. Erst Immigration, dann auf den Koffer warten, dann durch den Zoll und Koffer wieder aufgeben und schließlich noch ein genauer Body- und Handgepäck-Check. Dazu kommen lange Wege bei Terminalwechseln. Diese Prozedur müssen übrigens auch Transitpassagiere durchlaufen, die gar nicht in den USA bleiben, sondern direkt in ein anderes Land weiterfliegen.
Klima: Los Angeles und der Süden Kaliforniens hat das ganze Jahr angenehme Temperaturen. Im Sommer an der Küste 25 bis 30 Grad, im Landesinneren allerdings teilweise bis 40 Grad. Der Pazifik erwärmt sich im Sommer bis auf 22 Grad.
Mietwagen: Besser bei einem Veranstalter in Deutschland buchen, weil dann die Versicherungen inkludiert sind. Grundsätzlicher Unterschied: In den USA sind die Fahrer versichert, nicht die Autos. Deshalb sind Mietwagen grundsätzlich ohne Versicherung. Die Vermieter nutzen das aus und verunsichern Mieter bei der Übernahme. Meist kommen dann ziemlich teure Versicherungen mit vergleichbar geringen Deckungssummen hinzu. Wer schon hier mietet, kann dort beruhigt sein Auto ohne Zusatzkosten übernehmen.
Verkehrsregeln: Die oft freie "Car Pool Lane" auf Autobahnen darf man nur mit mindestens zwei Insassen benutzen, sonst wird es richtig teuer. An Kreuzungen ohne Ampel und Schildern muss jeder anhalten; wer zuerst steht, darf auch zuerst losfahren.
Shopping: Aktuell lohnt es sich, auf dem Hinflug die Koffer nicht ganz voll zu packen. Der Dollarkurs und ein beispielloser Preisverfall im Zuge der Wirtschaftskrise machen eine Einkaufstour in den USA fast zur Pflichtübung. Levis für umgerechnet 20 Euro sind nur ein Beispiel. Aber Achtung: Wer echte Schnäppchen ergattern will, muss sich schon ein bisschen umschauen. Am besten die dicke Wochenendausgabe der Los Angeles Times kaufen und die Anzeigen studieren. Es ist immer fast alles "on Sale", aber nicht gleichzeitig in allen Geschäften.
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