Streicheln Verboten: Streunende Tiere übertragen Pilze
11. Juli 2010 |
Der ADAC warnt vor allem Reisende in Südeuropa davor, freilaufende Tiere zu streicheln. Jedes Jahr stecken sich viele Touristen, allen voran Kinder, im Urlaub beim Streicheln von streunenden Katzen und Hunden mit einem aggressiven Pilz an.
Besonders häufig kommen Pilze auch in Südeuropa vor. Schon einmaliger Hautkontakt kann zur Ansteckung führen. Ein weit verbreiteter Erreger ist Microsporum canis. Die Infektion verursacht juckende und rot entzündete Hautpartien an Armen und Händen, die sich schuppen können. Auch auf der Kopfhaut sind Entzündungen und kreisrunder Haarausfall möglich.
Die Inkubationszeit beträgt wenige Tage bis mehrere Wochen. Deshalb treten die Symptome oft auch erst nach dem Urlaub auf. Laut ADAC sollte man nach Auftreten der ersten Symptome schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung ist langwierig und dauert je nach verwendetem Antipilzmittel vier bis acht Wochen.
Streunende Tiere sind aber nicht nur Überträger von Pilzen sondern auch von Bakterien, Viren und Parasiten. Gerade die Übertragung von Tollwut wird von Reisenden oftmals unterschätzt, da hierzulande diese potentiell tödliche Erkrankung nahezu vollständig ausgerottet wurde. In vielen Urlaubsländern sieht das hingegen ganz anders aus.
Die Inkubationszeit beträgt wenige Tage bis mehrere Wochen. Deshalb treten die Symptome oft auch erst nach dem Urlaub auf. Laut ADAC sollte man nach Auftreten der ersten Symptome schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung ist langwierig und dauert je nach verwendetem Antipilzmittel vier bis acht Wochen.
Streunende Tiere sind aber nicht nur Überträger von Pilzen sondern auch von Bakterien, Viren und Parasiten. Gerade die Übertragung von Tollwut wird von Reisenden oftmals unterschätzt, da hierzulande diese potentiell tödliche Erkrankung nahezu vollständig ausgerottet wurde. In vielen Urlaubsländern sieht das hingegen ganz anders aus.
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