Tunesien: Radikale Moslems bedrohen Touristen
Radikale Moslems sollen im Norden Tunesiens Touristen überfallen und bedroht haben.
10. Mai 2012 |
Beunruhigende Nachrichten aus Tunesien: Radikale Moslems sollen im Norden Touristen und Studenten bedroht und angegriffen haben.
In den vergangenen Tagen wurden insgesamt drei Vorfälle bekannt. Die Zeitung "Tunisia Live" berichtet von einem Angriff auf Touristen in der Stadt Sejnane im Norden Tunesiens. Dort sollen rund 30 radikale Moslems auf zwei Lastwagen einen Convoy von drei Geländewagen mit zwei Dutzend Touristen gestoppt haben, darunter auch ein Österreicher.
Die Angreifer sollen Salafisten gewesen sein und mit Steinen und Stöcken auf die Autos eingeschlagen haben. Ein Wagen sei aufgebrochen worden. Laut Tunisia Live hätten die Moslems die Touristen beschuldigt, Alkohol zu trinken und sich in der Öffentlichkeit mit Frauen abzugeben.
Einer der drei Geländewagen habe flüchten können und sei zur Polizeistation gefahren, um Hilfe zu holen. Einer der Touristen berichtete, dass die tunesischen Beamten vor Ort gewusst hätten, um wen es sich bei den radikalen Moslems handle. Unternommen hätten die Polizisten nichts, angeblich aus Angst um ihre Familien.
Noch während des Dementis hat sich offenbar der nächste Vorfall ereignet, wieder im Norden des Landes. Am Cap Serrat soll eine Gruppe Ausflügler angegriffen worden sein. Wieder werden die Angreifer von den Betroffenen als Salafisten beschrieben.
Das Auswärtige Amt hat inzwischen seinen Sicherheitshinweis für Tunesien angepasst. "Jüngste Vorkommnisse lassen bei Sejnane im nördlichen Küstengebirge erhöhte Vorsicht geboten sein. Insbesondere von Fahrten zum Cap Serrat wird derzeit abgeraten."
Die Angreifer sollen Salafisten gewesen sein und mit Steinen und Stöcken auf die Autos eingeschlagen haben. Ein Wagen sei aufgebrochen worden. Laut Tunisia Live hätten die Moslems die Touristen beschuldigt, Alkohol zu trinken und sich in der Öffentlichkeit mit Frauen abzugeben.
Einer der drei Geländewagen habe flüchten können und sei zur Polizeistation gefahren, um Hilfe zu holen. Einer der Touristen berichtete, dass die tunesischen Beamten vor Ort gewusst hätten, um wen es sich bei den radikalen Moslems handle. Unternommen hätten die Polizisten nichts, angeblich aus Angst um ihre Familien.
Zwei weitere Vorfälle in Kef und am Cap Serrat
Im Forum "Tunesientourist" und auf der Nachrichtenseite "Webdo" wird von zwei weiteren Vorfällen in dieser Woche berichtet. In Kef im Landesinneren von Tunesien soll ein französischer Tourist der Gotteslästerung bezichtigt und verprügelt worden sein. Der tunesische Innenminister dementierte, dass es sich um einen Touristen handele, sondern sprach von einem persönlichen Streit, heißt es im Forum Tunesientourist.Noch während des Dementis hat sich offenbar der nächste Vorfall ereignet, wieder im Norden des Landes. Am Cap Serrat soll eine Gruppe Ausflügler angegriffen worden sein. Wieder werden die Angreifer von den Betroffenen als Salafisten beschrieben.
Das Auswärtige Amt hat inzwischen seinen Sicherheitshinweis für Tunesien angepasst. "Jüngste Vorkommnisse lassen bei Sejnane im nördlichen Küstengebirge erhöhte Vorsicht geboten sein. Insbesondere von Fahrten zum Cap Serrat wird derzeit abgeraten."
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