05. September 2017 – 17:13
Hurrikan „Irma“ bedroht die Karibik und Florida
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Abbildung: US National Hurricane Center

Der Wirbelsturm, der sich von Osten auf die Karibik zu bewegt, wurde vom nationalen Hurrikanzentrum der Vereinigten Staaten in die höchste und gefährlichste Kategorie 5 hochgestuft. "Irma“ könnte mit Windgeschwindigkeiten von über 250 Stundenkilometern und enormen Regenfällen über die Region peitschen, fürchten Meteorologen. Am heutigen Mittwoch erreicht der Sturm die Kleinen Antillen, anschließend die Virgin Islands und Puerto Rico. Danach dürften die Dominikanische Republik und Haiti, Kuba und die Bahamas betroffen sein. Zum Wochenende wird erwartet, dass der Sturm in Florida auf Land trifft. Allerdings macht das Hurrikanzentrum darauf aufmerksam, dass es zu früh sei, um einen genauen Zeitpunkt des Eintreffens des Sturmes und seine Stärke vorherzusagen.

Puerto Rico und Florida haben bereits den Ausnahmezustand erklärt. Auch die Behörden der Dominikanischen Republik forderten die Menschen auf, sich mit Trinkwasser und Lebensmitteln einzudecken, Taschenlampen und batteriebetriebene Radios bereitzulegen und sich über die Lage der Notunterkünfte zu informieren. In den USA wurden Touristen bereits aufgefordert, die Südwestspitze Floridas einschließlich der Inselkette Florida Keys zu verlassen. Nach Angaben der Behörden sollte die Abreise für Besucher von Mittwochmorgen an verpflichtend werden. Später sollen auch die Einwohner zum Verlassen des Gebietes aufgefordert werden.

Auch zahlreiche Flugverbidnungen in die Karibik sowie zwischen den Inseln werden von dem Wirbelsturm betroffen sein. Da "Irma" nach den aktuellen Vorhersagen über die gängigen Kreuzfahrt-Routen von Florida in die Karibik zieht, werden zudem Kreuzfahrtschiffe Routenänderungen vornehmen müssen. Bislang warten die meisten Reedereien die Entwicklung noch ab, um genauere Prognosen zu erhalten. Touristiker, deren Kunden in den nächsten Tagen eine Kreuzfahrt in der Region antreten wollen, sollten sich bei den Reedereien auf dem Laufenden halten.

 Aktuelle Informationen des US-Hurrikanzentrums zu "Irma" finden Sie hier.