08. Mai 2017 – 14:48
Österreichische Verkehrsgewerkschaft attackiert Lufthansa-Führung

Bei der Hauptversammlung seiner Aktionäre am vergangenen Freitag konnte sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr über breite Zustimmung zu seinem Kurs freuen. Heftiger Gegenwind kommt jetzt allerdings von der österreichischen Verkehrsgewerkschaft Vida. Johannes Schwarcz, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt, kritisiert, die Hauptversammlung habe "wieder keine Antworten darauf bekommen, was das Unternehmen mit seiner Billiglinie Eurowings vorhat". Es sei "unerträglich, dass auch nach drei Jahren nicht klar ist, wo es mit dem Billigcarrier hingehen soll". Eurowings-Chef Thorsten Dirks fordert Schwarcz auf, "seine Pläne auf den Tisch zu legen und mit uns so schnell wie möglich Gespräche zu beginnen". Die Mitarbeiter von Eurowings Europe, dem österreichischen Ableger der Low-Cost-Linie mit Sitz in Wien, seien immer noch ohne gültigen Tarifvertrag und befänden sich im "sozialen Leerraum", so Schwarcz.

Die Geduld der Gewerkschaft sei langsam zu Ende, erklärt der Vida-Mann und droht mit Streik: "Sollte die Lufthansa-Konzernspitze weiter verzögern und darauf setzen, wie in Deutschland auch in Österreich die Sozialpartnerschaft einfach zu umfliegen, dann werden wir derartige Pläne mit gewerkschaftlichen Maßnahmen durchkreuzen."

Bereits seit der Gründung des Wiener Eurowings-Ablegers prangert die Gewerkschaft die deutlich niedrigeren Löhne der Mitarbeiter im Vergleich zu ihren Kollegen in Deutschland an. Man werde so zur konzerninternen Billigkonkurrenz, die die Führung nutzen könne, um Druck auf die Mitarbeiter anderer Lufthansa-Gesellschaften auszuüben argumentieren die Arbeitnehmervertreter.

17. November 2017 – 01:55
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