17. Januar 2018 – 17:48
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Nach dem Aus von Airberlin und Niki plagt die Veranstalter große Ungewissheit, wie sie in den nächsten Monaten stabile und zuverlässige Flugkontingente in ihre wichtigsten Ziele sichern können. Galt es bis vor kurzem noch als Vorteil, keine eigene Airline zu betreiben und damit den finanziellen Risiken des Fluggeschäfts nicht ausgesetzt zu sein, so hat sich diese Situation jetzt umgekehrt. Denn Konzerne wie Tui und Thomas Cook können zumindest einen Teil ihrer Gäste in den eigenen Jets befördern. Andere, wie zum Beispiel DER Touristik und FTI, haben mit Vollchartern im großen Stil für die Sommersaison vorgesorgt. Nun springt auch Alltours massiv auf den Vollcharter-Zug auf, und zwar schon in der Wintersaison. Der Düsseldorfer Veranstalter hat sich für Flüge nach Mallorca im laufenden Winter jetzt insgesamt 20.000 zusätzliche Sitzplätze gesichert. Geflogen wird ab dem 1. Februar von acht deutschen Airports. Zudem ist der Veranstalter nach eigenen Angaben "mit einem deutlich ausgebauten Flugangebot“ auch zwischen Düsseldorf und den Kanaren unterwegs. Damit gleiche man den Wegfall von Flugverbindungen infolge der Niki-Insolvenz aus, heißt es von Alltours. Zum Einsatz kommen Vollcharter mit Germania, Tuifly, Sun Express, Small Planet, Sundair und Azur Air. 

Die Hotelkapazitäten auf Mallorca auszulasten und dafür zuverlässige Flugverbindungen bereitzuhalten, ist für Alltours-Chef Markus Daldrup auch deshalb besonders wichtig, weil das Unternehmen mit der Kette Allsun 26 eigene Hotels auf der Ferieninsel betreibt.

17. Januar 2018 – 17:20

Der X-Veranstalter 4yourbooking aus Hannover will es wissen. Um im stationären Vertrieb besser Fuß zu fassen, zahlt er Reisebüros für Buchungen Ende Februar ein Prozent Zusatzprovision. Der normale Provisionssatz startet bei zehn Prozent ab der ersten Buchung für Pauschalreisen und Hotelbuchungen. In der Spitze zahlt 4yourbooking zwölf Prozent.

Außerdem hat der Veranstalter sein Team in den vergangenen Monaten aufgestockt. Frank Hofmann, zuletzt Direktor bei der Sharing Economy Plattform Gloveler, verstärkt den Vertrieb. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler und Diplom-Geograph war zuvor unter anderem im Produktmanagement bei Tui, als Leiter Sales & Contracting bei der DER Touristik und als Direktor Einkauf und Produkt bei Unister/Urlaubstours aktiv. Bei 4yourbooking ist er für den Ausbau des Vertriebsnetzes verantwortlich. Krisztina Welling und André Goyke sind für den Außendienst in Nord- und Westdeutschland zuständig. Stefan Richter für Ostdeutschland. Welling und Goyke kamen von JT Touristik zu 4yourbooking, Richter von Anex Tour. Senior Manager Guido Wieling plant zudem, den Außendienst weiter auszubauen: Ein oder zwei zusätzliche Mitarbeiter sollen das Team verstärken und die Reisebüros in Süddeutschland betreuen.

Rund 800 Büros umfasst das Vertriebsnetz bisher, zudem hat 4yourbooking mit der QTA eine Vertriebspartnerschaft vereinbart. Er gehört zur Spot group. Diese betreibt als Kerngeschäft die Vermittlung von Charterflügen aus europäischen Ländern nach Ägypten, in den Mittleren Osten, die Golfstaaten und Afrika. Sie betreibt neben der Niederlassung in Hannover Büros in Kairo, Dubai und Jeddah.

17. Januar 2018 – 16:22
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Normalerweise beschäftigen sich die Reisehinweise staatlicher Behörden für fremde Länder mit grundlegenden Dingen. Das gilt auch für das US State Department. Im Fall von Nordkorea lässt die US-Institution sogar besondere Sorgfalt walten. Allen Ernstes rät sie amerikanischen Staatsbürgern, die in das abgeschottete Land reisen wollen, folgendes: "Setzen Sie ein Testament auf und benennen Sie Begünstigte und/oder einen Anwalt für Ihren Nachlass. Besprechen Sie mit Ihren Angehörigen, wer sich um Ihre Kinder, Ihre Haustiere, Ihr Haus, Ihre Wertgegenstände und Kunstwerke kümmert und leisten Sie Vorkehrungen für Ihre Beerdigung."

In der Tat nicht ganz zu Unrecht weist die Behörde zudem darauf hin, dass US-Bürgern keinerlei Rechtshilfe in dem Land zuteilwerden könne, da die USA keine diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea pflegten und dort keine Botschaft hätten. Bei Problemen werden US-Bürger an die schwedische Botschaft verwiesen, der allerdings von nordkoreanischer Seite oft der Zugang zu US-Bürgern verweigert werde.

Seit dem Tod des Studenten Otto Warmbier, der in Nordkorea während einer Reise im Gefängnis festgehalten wurde und kurz nach seiner Freilassung in den USA verstarb, ist US-Bürgern die Reise in das diktatorisch regierte Land verboten. Lediglich in Ausnahmefällen  erhalten zum Beispiel Journalisten sowie Vertreter von Hilfsorganisationen und Menschenrechtsorganisationen einen besonderen Pass, der ihnen die Reise nach Nordkorea erlaubt.

16. Januar 2018 – 17:07
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Vergangene Woche hat es der Europäische Branchenverband ECTAA endlich geschafft, die EU-Kommission zur klar und deutlich zur Einführung einer Kundengeldabsicherung gegen  Insolvenz für Airlines aufzufordern. Nachdem sich DRV-Präsident im Umfeld  der DRV-Jahrestagung lediglich zu einem klaren „Ja, aber…“  durchringen konnte und mehr Worte darauf verwendete, die Belastung der Luftfahrtindustrie durch Steuern und Abgaben anzuprangern, als sich um das eigentliche Thema zu kümmern, ist das ein gutes Zeichen. Der DRV folgte dem ECTAA-Appell übrigens per Pressemitteilung mit einem erneuten „Ja, aber…“ und pochte noch einmal auf die Wettbewerbsneutralität der Maßnahmen.

Damit an dieser Stelle kein Missverständnis entsteht: Natürlich wäre ein nationaler Alleingang in Sachen Insolvenzabsicherung Blödsinn. Und selbstverständlich sollte die EU Airlines aus anderen Regionen der Welt, die hierzulande Tickets verkaufen, so weit wie möglich zur Einzahlung in eine wie auch immer geartete Absicherungslösung verpflichten. Aber darauf zu warten, dass die weltweite Airline-Industrie, die ohnehin nichts davon hält, sich zu einer globalen Lösung bereit erklärt, würde bedeuten, dass man das Projekt gleich wieder beerdigen könnte.

Ohnehin wird die Position der Touristik- und Luftfahrt-Lobbyverbände nicht den Ausschlag darüber geben, ob eine EU-Regelung zum Insolvenzschutz von Kundengeldern für die Airline-Industrie kommt oder nicht. Sie können es lediglich vermeiden, sich lächerlich zu machen, indem sie sich hüten, eine solche Lösung zu torpedieren. Denn die jüngsten Airline-Pleiten mit hunderttausenden betroffenen Kunden setzen die Politik unter Handlungsdruck. Anders als etwa die Diskussion um die gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Übernachtungsleistungen, die für die Branche zwar  wichtig, aber für die Verbraucher vordergründig nicht spürbar und zudem höchst erklärungsbedürftig ist, ist die Forderung nach besserem Schutz vor Airline-Pleiten eingängig und populär. Eine Regelung wird  also  diesmal kommen –  so  oder so. Und das ist gut so. Schließlich ist es nicht plausibel, dass nach den Reiseveranstaltern nun auch Reisebüros die Kundengelder, die ihnen anvertraut werden, gegen eine mögliche Pleite versichern müssen. Die Airlines, die stets sofort den vollen Betrag kassieren, hingegen nicht.

Gespannt darf man dabei sein, ob die EU ihre Überlegungen ausweitet und sich über die Zahlungsbedingungen der Airlines Gedanken macht. Gibt es einen guten Grund, warum Airlines ohne Einhaltung von Fristen 100 Prozent Vorkasse verlangen dürfen? Und warum ist eine Flugbuchung eigentlich kein Reisevertrag oder eine Teilleistung davon, für die eine analoge Behandlung in Betracht kommt?

Christian Schmicke

16. Januar 2018 – 15:54
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Seit einer Ewigkeit wird darüber diskutiert, nun sollen den Worten endlich Taten folgen. Die griechische Kykladeninsel Santorin, wegen ihrer beeindruckenden Vulkancaldera und des überwältigenden Ausblicks von den Dörfern am Kraterrand bei Inselbesuchern und Kreuzfahrttouristen gleichermaßen beliebt, will eine niedrigere Grenze für die Zahl der Kreuzfahrer setzen, die das Eiland zur gleichen  Zeit frequentieren dürfen. So sollen in diesem Jahr statt wie bisher 12.000 Besucher nur noch 8.000 Tagesgäste auf die Insel gelangen.

Es kommen noch mehr Schiffe. Nach Informationen griechischer Medien haben die Inselverwaltung und die Hafenbehörden ein System entwickelt, mit dem die Besucherströme stärker entzerrt werden können. Gemeinsam appellieren sie an die Reedereien, nicht nur die Ankunftstage, sondern auch die Tageszeiten der Landgänge besser untereinander zu koordinieren. Denn die Zahl der Schiffe, die Santorin ansteuern, nimmt weiter zu. Waren es im vergangenen Jahr 409, so sind 2018 439  Anläufe geplant. Für 2019  wurden bereits 451 Registrierungen vorgenommen.

Eindringlicher Appell. Typischerweise legen die Schiffe bevorzugt dienstags und mittwochs an – bis zu sechs von ihnen lagen im vergangenen Jahr gleichzeitig vor Anker. Das belastet nicht nur die Natur und Infrastruktur der Insel und nervt Einheimische und Gäste, die dort ihren Urlaub verbringen, sondern es beeinträchtigt auch das Erlebnis der Kreuzfahrtgäste selbst. Deshalb hat die Hafenmeisterei  Reedereien, die sich zu Stoßzeiten angemeldet haben, bereits in Schreiben dazu geraten, ihre Pläne zu modifizieren. Wenn die Reedereien es  nicht schafften, ihre Liegezeiten auf freiwilliger Basis zu entzerren, werde man eigene Maßnahmen zur Regulierung der Gästeströme ergreifen, zitiert das Portal "Kathimerini" den Chef der Hafenbehörde Ilias Pelekis.

16. Januar 2018 – 14:05
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Die mallorquinische Hotelkette hat sich ein neues Logo zugelegt, das moderner, frischer und kundennäher daherkommt. Es unterstreiche den "neuen Stil, den die Hotelkette im Rahmen großer Renovierungsprojekte und bei ihren Neueröffnungen bereits eingeführt hat“, heißt es.

Vier Neueröffnungen und fünf Renovierungen. Zugleich kündigte Riu-Vorstandschef Pepe Moreno Investitionen in Rekordhöhe an. Nach rund 600 Millionen Euro im Jahr 2017 sollen 2018 650 Millionen in Neubauten und Renovierungen fließen. Die erste Eröffnung in diesem Jahr ist die des Clubhotels Riu Chiclana, das vor Ostern nach einer Komplettrenovierung mit Neuheiten wie einem Wasserpark wiedereröffnet. Im April wird in Mexiko das Riu Santa Fe in der Baja California eingeweiht, im Juni folgt das Clubhotel Riu Tequila in Playa del Carmen; im Juli wird das Riu Palace Punta Cana wiedereröffnet und im Oktober das Riu Palace Tropical Bay in Negril, Jamaika. Das Riu Astoria mit 530 Zimmern öffnet im Juni im bulgarischen Golden Sands seine Pforten; die übrigen Eröffnungen finden gegen Jahresende statt. Anfang November steht das Riu Palace Boavista auf der gleichnamigen kapverdischen Insel auf dem Plan. Ebenfalls im November kommt das Riu Palace Costa Mujeres zum neu eröffneten Riu Dunamar in Costa Mujeres, Mexiko, hinzu. Im Dezember folgt die Einweihung des Hotels Riu Palace Baja California in Los Cabos neben dem Riu Santa Fe; dann besitzt Riu an diesem mexikanischen Zielgebiet drei Hotels.

Stadthotels  und Asien-Pläne. Außerdem sollen "Geschäftsmöglichkeiten in den wichtigsten Städten in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Asien“ geprüft werden, um das angestrebte Wachstum der Stadthotel-Reihe Riu Plaza weiter voranzutreiben. Zwei neue Projekte der Marke laufen bereits: das erste Hotel auf spanischem Boden im Zentrum von Madrid in dem Hochhaus an der Plaza España, sowie das zweite Hotel in New York, das bereits im Bau ist. Darüber hinaus will die Kette, die damit lange zögerte, nun auch in Asien wachsen. Bereits in vollem Gange ist nach Aussage von Moreno der Bau der beiden Hotels, die Riu 2019 auf den Malediveneröffnen will; sie liegen auf zwei unbewohnten Inseln, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Im Bau befindet sich auch das erste Riu Hotel in Dubai mit 800 Zimmern auf den Deira Islands, das ebenfalls 2019 eingeweiht werden soll.

Laut Moreno hat Riu im vergangenen Jahr knapp 2,2 Milliarden Euro umgesetzt, sieben Prozent mehr als 2016. Die Kette betreibt 92 Hotels mit insgesamt 43.000 Zimmern in 19 Ländern

 

16. Januar 2018 – 13:21
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Das teilte der in Deutschland berufene Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Dienstag mit. Auch Ulla Reisch, die vom österreichischen Landesgericht Korneuburg zur Masseverwalterin für Niki erklärt worden war, äußerte sich in diese Richtung. Es gehe jetzt darum, möglichst rasch Rechtssicherheit herzustellen. Reisch erwarte darüber am Montag Klarheit, wenn das erneute Bieterverfahren abgeschlossen sein dürfte, sagte sie bei einer Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter, die von der Arbeitskammer Niederösterreich und dem Niki-Betriebsrat organisiert worden war.

Reisch wird nun die im Bieterverfahren gegen IAG unterlegenen Interessenten zu einem neuen Angebot auffordern. Dabei handelt es sich um Airline-Gründer Niki Lauda, Condor und Tuifly. Wer auch immer den Zuschlag erhält, müsste mehr bieten als den von IAG in Aussicht gestellten Betrag von 36,5 Millionen Euro. Anschließend wollen beide Insolvenzverwalter den Vertrag unterschreiben. Die Unterschrift beider Insolvenzverwalter gewährleiste dabei dem Erwerber Rechtssicherheit für den Vollzug des Kaufvertrages, schreibt Flöther. Damit würden "trotz unterschiedlicher Rechtsauffassungen zur internationalen Zuständigkeit der weitere Fortbetrieb und die bestmögliche Verwertung der Vermögensgegenstände sichergestellt". IAG hat laut Medienberichten am Dienstag die Bereitschaft zum Kauf von Niki bekräftigt. Am Montag hatte die Low-Cost-Airline Ryanair Interesse an der Übernahme "verbliebener Teile" von Niki geäußert, ohne konkreter zu werden.

15. Januar 2018 – 18:40

Glückskäfer Reisen musste am Montag beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Insolvenz anmelden. Das Unternehmen verkauft Kur- und Wellnessreisen sowie Bus- und Flugreisen. Es betreibt zudem das Portal meinkapitän.de, das sich auf die Vermittlung von Kreuzfahrten spezialisiert hat. Glückskäfer Reisen beschäftigt 22 Mitarbeiter.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Stephan ernannt, dessen Kanzlei Pluta schon die insolvente JT Touristik betreute. Thiemann teilt mit, er verschaffe sich derzeit zusammen mit seinem Team einen ersten Überblick und prüfe kurzfristig die Möglichkeiten der Fortführung des Reiseunternehmens. Das Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt.

Geschäftsführervon Glückskäfer Reisen ist Andrew Britten.  Marc-Owe Milde, der das Unternehmen Mitte 2014 registrieren ließ, schied im November aus. Der einzige verfügbare Jahresabschluss des Unternehmens stammt aus dem Jahr 2015. Er weist einen Jahresüberschuss von knapp 4.600 Euro aus.

14. Januar 2018 – 17:15
nikianna-zverevacreative-commons

Nach der Entscheidung des Landgerichts Berlin, das die Zuständigkeit für das Insolvenzverfahren gegen Niki nicht in Berlin, sondern in Wien sieht, hat das Landgericht Korneuburg das Verfahren an sich gezogen und eine neue Insolvenzverwalterin eingesetzt. Wörtlich heißt es dazu: "Zur Frage welcher der Insolvenzverwalter nunmehr zur Vertretung der Masse befugt ist, wird bekannt gegeben, dass seit Entscheidung des Landgerichtes Berlin vom 08.01.2018 kein Hauptinsolvenzverfahren in Deutschland aufrecht ist. Die dagegen erhobene Beschwerde schiebt die Unwirksamkeit des deutschen Insolvenzverfahrens nicht auf. Demnach ist allein RA Dr. Ulla Reisch zur Vertretung der Masse legitimiert." Der bisherige vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther wäre demnach nicht mehr befugt, Entscheidungen im Namen von Niki zu treffen. Zwar könne "der Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens von allen Personen, deren Rechte dadurch berührt werden, sowie von den bevorrechteten Gläubigerschutzverbänden mit Rekurs angefochten werden". Dies habe jedoch keine aufschiebende Wirkung.

Auch das Bieterverfahren wird neu aufgerollt – die Angebotsfrist läuft bis zum 19. Januar. Daran teilnehmen können laut dem Landgericht Korneuburg "die letzten Bieter des früheren vorläufigen Insolvenzverfahrens“. Niki-Gründer Niki Lauda erklärte gegenüber dem "Handelsblatt“ bereits, dass er erneut für Niki bieten will. Er werde dies erneut allein tun, betonte er. Die Frage, ob er seine Offerte gegenüber dem vorherigen Bieterverfahren, bei dem er gegenüber der British-Airways-Mutter IAG den Kürzeren zog, verbessern wolle, ließ er offen.

14. Januar 2018 – 16:48
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Rania Al-Mashat ist neue ägyptische Tourismusministerin. Nach einer Kabinettsumbildung, die insgesamt vier Ministerien betraf, löst sie Yahya Rashid ab, der das Amt im März 2016 von Hisham Zaazou übernommen hatte. Die neue Tourismusministerin gilt als Finanzexpertin. Sie arbeitete ab 2005 für elf Jahre in leitenden Positionen für die ägyptische Zentralbank. Seit August 2016 war sie für den Internationalen Währungsfonds (IWF) aktiv. Über Erfahrung in der Touristik verfügt sie nicht. Al-Mashat, der von ägyptischen Medien eine Ausnahmekarriere bescheinigt wird, wollte sich nach Informationen des Nachrichtenportals "Egypt Today“ gleich am Sonntag mit führenden Investoren aus der Tourismusindustrie treffen.