29. Mai 2017 – 20:04
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Vergangenes Jahr im September hatte die Fluggesellschaft Corendon angekündigt, von Deutschland aus im Sommer 50 wöchentliche Verbindungen von Deutschland und der Schweiz nach Antalya zu fliegen. Dass die Airline von zahlreichen deutschen Airports nach Antalya fliegt, ist unbestritten. Aber dass die damals geplante Kapazität von 430.000 Flugsitzen für den laufenden Sommer verkauft werden kann, wohl eher unwahrscheinlich. Um rund 20 Prozent habe man die ursprünglich geplante Kapazität für die Türkei aus Deutschland nachfragebedingt reduziert, erklärt die Airline auf Anfrage. Unter anderem seien saisonale Zusatzflugzeuge nicht angemietet, Wet-Lease Verträge aus dem Winter verlängert und mehr Touristen aus anderen Ländern wie Russland nach Antalya geflogen worden. Die verbleibenden Verbindungen wolle man aber "stabil durchfliegen", zumal sich die Nachfrage gerade erhole.

Nun startet das Touristikunternehmen, zu dem auch der niederländische Reiseveranstalter Corendon Vliegvakanties, die Hotelkette Corendon Hotels & Resort sowie die Incoming- Agentur Corendon Touristic gehören, nun mit der neu gegründeten Corendon Airlines Europe unter CXI-Flugnummern von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus nach Griechenland. Ihre Flugbetriebsgenehmigung (AOC) hat die Airline bereits in der Tasche. Zum Start geht es von Düsseldorf, Leipzig, München, Berlin-Tegel und Linz nach Heraklion auf Kreta. Für den Winter sind Flüge ins ägyptische Hurghada geplant, wo eine Maschine der neuen Fluggesellschaft stationiert werden soll. Der Schritt sei "keine kurzfristige Reaktion auf die Buchungsschwäche Türkei, sondern Teil der Gesamtstrategie von Corendon, eine gesamteuropäische Charterfluggesellschaft zu sein, die Kapazitäten flexibel in verschiedene Märkte bereitstellen kann", erklärt Thomas Braun, der das Unternehmen im deutschen Markt vertritt..

Die Flugkapazität Richtung Griechenland wird zusammen mit Veranstaltern wie FTI, Alltours, LMX, Tui, ETI und DTA Touristik sowie über die angeschlossenen Systeme von Corendon vermarktet. Seinen Sitz hat der neue Ferienflieger in Malta.

Die Flüge der türkisch-niederländisch-belgischen Unternehmensgruppe von Deutschland nach Antalya werden weiter von Corendon Airlines mit Sitz in Antalya unter CAI-Flugnummern durchgeführt. Corendon Dutch Airlines mit Sitz in Amsterdam bedient unter CND-Flugnummern alle Strecken aus den Niederlanden und Belgien im Auftrag des eigenen Reiseveranstalters.

29. Mai 2017 – 17:13
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Wenn Ryanair in letzter Zeit nicht mit Wachstumsplänen und schrägen Ideen wie Null-Euro-Tickets Schlagzeilen machte, dann war es meist Themen wie Steuerhinterziehung, Solzialdumping und Leiharbeit. Dem will der irische Billigflieger nun offenbar entgegen steuern und versucht, seinen Plänen einen Hauch von gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein zu verleihen.  

Dass er dabei nicht mit feinem Florett, sondern mit dem Vorschlaghammer vorgeht, liegt wohl in der Natur des Unternehmens. So stellte die Airline gerade im Rahmen einer Konferenz zum Tourismus auf Malta einen "Fünf-Punkte-Plan" vor, der nichts geringeres leisten soll, als "den EU-Tourismus um zehn Prozent zu steigern" – binnen eines Jahres, wohlgemerkt. Blickt man freilich genauer auf das geforderte Maßnahmenpaket, so zeigt sich, dass der große Plan im wesentlichen darauf abzielt, die Rahmenbedingungen für den Low-Cost-Flieger günstiger zu gestalten. Denn, so die zentrale These von Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair: "Niedrige Flugpreise sind der zentrale Treiber des regionalen Tourismus und der Schaffung von Arbeitsplätzen." Der Tourismus könne im nächsten Jahr um zehn Prozent wachsen und  zwei Millionen neue Jobs schaffen, "wenn die EU-Mitgliedsstaaten die erforderlichen Maßnahmen vornehmen, um Europäer dazu zu animieren, ihren Urlaub in Europa zu verbringen".

Dabei entsprechen die Vorschläge in ziemlich holzschnittartiger Weise dem, was Ryanair ohnehin stets forderte. So  sollten Flughafengebühren reduziert und Steuern auf Kurzstreckenflügen innerhalb Europas abgeschafft werden. Dem "Mangel an Unterkünften" müsse "durch niedrigere Kosten und dem Bau von mehr Hotels entgegengewirkt" werden. Mit anderen Worten: Was Experten als Auslöser und Antreiber einer ruinösen Preisspirale in der Luftfahrt ausgemacht haben, will Jacobs auch auf die Hotellerie übertragen wissen. Denn, so sein Kalkül: Je stärker dort die Preiskämpfe und je niedriger die Reisekosten, desto besser für Ryanair. Wenn dann noch stärker ins Marketing investiert, neue Ziele erschlossen und die Sasison verlängert werde, könne "der europäische Tourismus eine goldene Wachstumsmöglichkeit gewinnbringend nutzen".

Christian Schmicke

29. Mai 2017 – 14:57
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Als CEO  von Airberlin konnte er den Absturz der zweitgrößten deutschen Airline nicht verhindern. Nun hat Stefan Pichler einen neuen Job. Zum 1. Juni tritt er als Chef des jordanischen Carriers Royal Jordanian an. In einer Mitteilung zitiert die Fluggesellschaft Aufsichtsratschef Said Darwazah mit den Worten, ausschlaggebend für die Wahl Pichlers seien dessen "professionelle Fähigkeiten" und sein "reicher Erfahrungsschatz" gewesen.

Vor seinem knapp zweijährigen Engagement bei Airberlin war Pichler Chairman und Managing Director bei Fiji Airways, CEO von Al Jazeera Airlines und CCO sowie Deputy CEO von Australian Virgin Airlines. Von 2000 bis 2003 arbeitete der Manager, der seine  Karriere 1998 bei Lufthansa startete, als Vorstandschef für Thomas Cook, bis er nach hohen Verlusten auf Druck der damaligen Gesellschafter Lufthansa  und Karstadt-Quelle zurücktrat.

29. Mai 2017 – 13:35
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Auch am Montag litten British-Airways-Passagiere noch unter den Folgen der Computerpanne, die den Flugverkehr der Airline am Samstag auf den Flughäfen London-Heathrow und Gatwick komplett zum Erliegen brachte und am Sonntag noch zu weiteren Flugausfällen führte. Am Montagmorgen teilte British Airways mit, die IT-Systeme befänden sich auf dem Weg zu voller Einsatzfähigkeit. Am Flughafen Gatwick solle das volle Programm abgeflogen werden, während es in Heathrow noch zu Ausfällen bei einigen Kurz- und Mittelstreckenflügen kommen werde. Alle  Passagiere für Montag geplanter Flüge könnten kostenlos umbuchen oder stornieren, auch wenn ihr eigener Flug nicht betroffen sei.

IT-Jobs nach Indien ausgelagert. Unterdessen läuft die Suche nach Schuldigen für das Desaster in den britischen Medien auf Hochtouren. British Airways hatte erklärt, es gebe keine Hinweise auf eine Hacker-Attacke. Auslöser für die Computerpanne sei ein Problem mit der Stromzufuhr gewesen. Ins Zielfeuer der Kritik gerät unterdessen immer mehr British-Airways-Chef Alex Cruz, der seit eineinhalb Jahren im Amt ist und seither eine rigorose Sparpolitik verfolgt. Zum Vorwurf wird ihm von Seiten britischer Gewerkschaften gemacht, dass er rund 700 IT-Jobs aus dem Unternehmen auslagerte und sie dem indischen Unternehmen Tata Consultancy Services anvertraute.

Maulkorb für Mitarbeiter. Die "Daily Mail" zitiert einen Vertreter der Gewerkschaft GMB mit den Worten, die Panne wäre vermeidbar gewesen, hätte die BA-Führung nicht "hunderte engagierte und loyale IT-Mitarbeiter" entlassen und ihre Arbeit outgesourct. Auch das Krisenmanagement von BA-Chef Cruz steht in der Kritik. So hatte er nicht auf Medienanfragen reagiert, sondern stattdessen lediglich eine Reihe von Videobotschaften lanciert. Außerdem forderte er die British-Airways-Mitarbeiter in einem internen  Schreiben, das natürlich sofort an die Öffentlichkeit gelangte, dazu auf, sich in der Öffentlichkeit nicht zu den Vorfällen Stellung zu beziehen. "Entweder Sind Sie ein Teil des Teams, dass das Problem behebt, oder Sie sind es nicht", schreibt Cruz. "Dies ist nicht die richtige Zeit für eine Aussprache, sondern es ist höchste Zeit, das Problem zu lösen."

Zugleich wird kräftig darüber spekuliert, wie teuer die Panne die Fluggesellschaft zu stehen kommt. Den US-Konkurrenten Delta hatte eine deutlich kürzere Panne jüngst rund 140 Millionen Euro gekostet. In britischen Medien heißt es nun, dass allein die Schadenersatzforderungen betroffener Kunden sich auf diesem Niveau bewegen könnten.

Christian Schmicke    

26. Mai 2017 – 16:29
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British Airways und Iberia kassieren für GDS-Buchungen vom 1. November an acht Pfund, also umgerechnet 9,20 Euro, Gebühr. Damit folgen sie dem Beispiel von Lufthansa, die seit September 2015 für Buchungen über Amadeus, Sabre oder Travelport 16 Euro Gebühr pro Ticket berechnet.

Man werde auch weiterhin mit den GDS zusammenarbeiten, so British Airways und Iberia in einem Schreiben an den Vertrieb. Doch diese Systeme und ihre "traditionellen technologischen Lösungen" brächten deutlich höhere Kosten mit sich als Buchungen über die Airline-eigenen Websites, Verkaufsbüros oder Callcenter. Man wisse, dass dieser Schritt für die Vertriebspartner erhebliche Veränderungen mit sich bringe, heißt es weiter. Im Gegenzug biete man den Vertriebspartnern aber umfangreiche Direktbuchungsmöglichkeiten über das IAG-Buchungsportal an.

Christian Schmicke

26. Mai 2017 – 13:26

Nach einem Spitzentreffen zwischen amerikanischen und europäischen Vertretern in Brüssel in der vergangenen Woche scheint das Laptop-Verbot für transatlantische Flüge aufgeschoben – nicht aber aufgehoben, so die Einschätzung des Branchenverbandes. Der Vorsitzende des DRV-Ausschusses Flug, Otto Schweisgut, erklärt, es gelte nun, "Risiken abzuwägen und praktikable Lösungen zu finden". "Es ist niemandem geholfen, wenn der Flugverkehr durch neue Verbote beeinträchtigt wird und umständliche Kontrollen zu langen Wartezeiten führen. Es sollte zudem vermieden werden, dass es in Europa zu Wettbewerbsnachteilen kommt, weil ein etwaiges Verbot nur für bestimmte Flughäfen gilt“, fordert der Reisebüroinhaber.

Vor allem die Geschäftsreisedienstleister warnen vor negativen Konsequenzen eines möglichen Laptop-Verbots für Verbindungen aus Europa. "Es ist notwendig, dass angesichts veränderter terroristischer Bedrohungslagen Sicherheitsvorkehrungen angepasst werden. Es sollte aber bedacht werden, dass insbesondere Geschäftsreisende die Leidtragenden eines Laptop-Verbots auf Transatlantik-Flügen wären – ihnen geht produktive Arbeitszeit verloren", erklärt der Vorsitzende des DRV-Ausschusses Business Travel Stefan Vorndran. Nach ersten Schätzungen des Geschäftsreiseverbandes VDR beliefe sich der potenzielle finanzielle Schaden eines Laptop-Verbots für die deutsche Wirtschaft auf über 160 Millionen Euro.

Nach Einschätzung US-amerikanischer Behörden stellen größere elektronische Geräte ein besonderes Sicherheitsrisiko dar. Inwiefern ein im Frachtraum transportierter Laptop noch größere Gefahren birgt, als ein in der Kabine mitgeführter, sei aber noch unklar, so der DRV in einer Mitteilung. Zudem sei nicht bekannt, bis zu welcher maximalen Größe oder welchem maximalen Gewicht ein elektronisches Gerät künftig unter verschärften Sicherheitsbestimmungen mitgeführt werden dürfe. Unklar sei nicht zuletzt, auf welchen Flughäfen ein Laptop-Verbot künftig gelten würde und inwieweit zu Beispiel Passagiere aus Asien mit Transit-Verbindungen über Europa davon betroffen wären.

Auf bestimmten Direktflügen in die USA gilt das Laptop-Verbot bereits jetzt. Betroffen sind insgesamt zehn Flughäfen im Nahen Osten und Nordafrika (Marokko, Ägypten, Türkei, Jordanien, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabischen Emirate). Passagiere dürfen elektronische Geräte, die größer als ein Mobiltelefon sind, nicht im Handgepäck mitnehmen. Der neuen Regelung, die seit März gilt, unterliegen Laptops und Tablets, aber auch größere Kameras.

26. Mai 2017 – 13:10
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Die kurzfristige Streichung von Strecken geht bei Airberlin munter weiter. Vom 1. Juni an fliegt die Airline nicht mehr von Düsseldorf und Stockholm sowie von Berlin-Tegel nach Graz. Die Strecke Düsseldorf – Dresden wird zum 6. Juni eingestellt. Die Passagiere würden informiert und, wenn möglich, auf andere Flüge umgebucht, heißt es. Laut Airberlin wurden solche Strecken gestrichen, die den "hohen Renditeanforderungen" des Unternehmens nicht entsprechen.

Gekappt wird auch ein Teil der Verbindungen von Berlin-Tegel nach New York. Ebenfalls ab 1. Juni setzt Airberlin den abendlichen Flug in die amerikanische Metropole aus, die zweite tägliche Verbindung wird dagegen beibehalten. Der am 16. Mai gestartete Service nach Los Angeles mit drei wöchentlichen Flügen wird ebenfalls fortgeführt. Und auch die neue Strecke nach San Francisco soll wie geplant am 29. Mai an den Start gehen.

Bei den Langstreckenverbindungen will sich Airberlin laut CEO Thomas Winkelmann in nächster Zeit auf den Ausbau des Drehkreuzes in Düsseldorf konzentrieren und Berlin-Tegel in den Hintergrund rücken. Seit kurzem startet die Fluggesellschaft von Düsseldorf nach Orlando, New York wird zweimal pro Tag angeflogen. In Berlin-Tegel kommt es seit dem Wechsel zum neuen Bodendienstleister Aeroground Ende März immer wieder zu Verzögerungen bei der Gepäck-Abfertigung.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres flog Air Berlin 293,3 Millionen Euro Verlust ein. Das sind über 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und 3,3 Millionen Euro Miese pro Tag.

24. Mai 2017 – 17:00

Dass Veränderungen bei Buchungsfunktionen ein haariges Thema sind, muss Tui gerade feststellen. Der Marktführer hatte am Dienstag mitgeteilt, er habe das Buchungssystem Iris Plus im Bereich Reiseschutz überarbeitet, um die Buchung zu erleichtern. Nun erfolge die Dateneingabe in das Tui-Vergleichssystem Schritt für Schritt; vom Beratungseinstieg über die Versicherungsart bis hin zu den konkreten Reisedaten des Kunden. Dabei prüfe ein Navigationsassistent alle Eingaben, um Fehler auszuschließen. Auch während des Beratungsverlaufs könnten Expedienten die Übersicht jederzeit einsehen und Änderungen vornehmen. Zudem sei nun die Angebotsliste noch übersichtlicher und enthält ab sofort auch die Logos der jeweiligen Versicherer.

Aus den Kommentaren von Reisebüros auf den einschlägigen Social-Media-Plattformen ergibt sich ein anderes Bild. Die Dateneingabe sei mühsamer, unübersichtlicher und langwieriger geworden, lautet der Tenor. "Schrecklich, ich habe mich heute beim Männchen antippen vertan und musste dann die Teilnehmer manuell selektieren“, schreibt eine Expedientin. "Hat die programmierende Hipsterbrigade wieder den Betatest auf uns verlagert?" fragt ein anderer. Bei allen Versicherungsarten würden nun mehr unpassende Angebote aufgelistet als passende - einzelne Gepäckversicherungen bei Jahres Reiserücktrittskostenversicherungen oder Kreuzfahrtschutz bei Flugreisen. Wieder andere kritisieren, der Buchungsprozess sei umständlich und dauere länger als bisher: "Da muss man ja gefühlte 100 Mal weiterklicken, bis man ans Ziel gelangt!“

Christian Schmicke

24. Mai 2017 – 15:52
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Die erste waschechte Kreuzfahrtmesse in München wird von einem Reisebüro organisiert. Für die Veranstaltung, die am 22. Oktober in der Wappenhalle in München-Riem stattfindet, hat Petra Sinka, Geschäftsführerin des Reisebüros Follow Me bereits rund 30 Partner akquiriert. Darunter seien 20 Reedereien von Hochsee-  und Flusskreuzfahrtschiffen, Veranstalter und eine Jobbörse für den Kreuzfahrtbereich, berichtet die Reisebürochefin. Neben der Produktpräsentation der Aussteller sei ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen über die schönsten Schiffsreisen der Welt, einer Schiffsmodell-Ausstellung, einer Tombola und "dekorativen Fruit-Carving-Vorführungen" geplant, berichtet Sinka.

Der Münchener Markt biete für den Kreuzfahrtsektor noch großes Potenzial, ist die rührige Unternehmerin überzeugt. Schließlich gebe es dort überdurchschnittlich viele Menschen mit vergleichsweise hohen Haushaltseinkommen. Grund genug also, intensiver die Werbetrommel zu rühren, denn in dieser Hinsicht habe die Region in Sachen Kreuzfahrt noch Nachholbedarf. Und weil sie sowohl von Kunden als auch von Reedereien immer wieder nach einer Messe für Schiffsreisen gefragt worden sei, habe sie die Sache schließlich selbst in die Hand genommen.

Mit 4.000 bis 5.000 Besuchern rechnet Sinka am Messetag. Um so viel Nachfrage wie möglich zu generieren, hält sie sich bei den Eintrittsgeldern sehr zurück. Zwei Euro kostet ein Ticket im Vorverkauf und vier an der Tageskasse. Der Löwenanteil der Kosten werde über die Aussteller wieder hereingespült, sagt die Reisebüroinhaberin.

Ihr Reisebüro Follow Me gibt es seit 1984. Ein 20-köpfige Team ist auf Kreuzfahrten spezialisiert und bietet darüber hinaus das klassische Spektrum vom Badeurlaub über Studienreisen bis hin zu Individualreisen in alle Winkel der Welt an.

Christian Schmicke

 

 

23. Mai 2017 – 16:00
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Bereits jetzt sollen Flüge zu 20 Zielen der spanischen Fluggesellschaft über die Website des irischen Billigcarriers buchbar sein. Am Dienstagnachmittag war davon auf der deutschsprachigen Website allerdings noch nichts zu sehen. Die eigentliche Arbeit steht den frisch gebackenen Partnern ohnehin noch bevor. Sie soll es Fluggästen ermöglichen, die Air-Europa-Langstreckenflüge von Madrid mit Ryanair-Zubringern zu kombinieren. Wenn es so weit ist, wächst das Streckennetz von Air Europa ab Madrid damit um 53 europäische Städte. Die Spanier fliegen auf der Langstrecke von Madrid aus 20 Ziele in Nord-, Mittel- und Südamerika an.

Ryanair ist bereits seit einiger Zeit mit weiteren Fluggesellschaften, die Langstrecken bedienen, in Sachen Zubringer- und Anschlussflüge im Gespräch. Außerdem testet die Airline seit vergangener Woche Anschlussflüge im eigenen System. Das Projekt beschränkt sich allerdings zunächst auf den Flughafen Rom-Fiumicino.